Nachdenkliches

für jedermann

 


 Auswahl der Beiträge

(Stand: 20. Februar 2019)

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Beitrag-Nr. Überschrift Datum
4 Eine Vision der Entrückung 20.01.2019
3 Vom Sinn des Leidens 06.01.2019
2 Unter dem Zeichen des Kreuzes  19.12.2018
1 Der König und der Narr 15.11.2018

 

Beitrag 4

 

Eine Vision der Entrückung

(von Pastor Olav Rodge)

 

>Einführung<

 

Was ich hier aufschreibe, hat sich am Donnerstag, dem 11. Dezember 1952 gegen Morgen im Haus eines Mitbruders in Bergen in Norwegen zugetragen, gerade als ich ins Gebet vertieft war.

Ich wurde sehr erschüttert, denn ich bekam eine Offenbarung. Sie war so deutlich, als ob ich sie in einem Buch oder in einer Zeitung gelesen hätte.

Dabei hatte ich mich zu jener Zeit gar nicht mit Entrückung oder Ähnlichem beschäftigt, was meine Aufmerksamkeit oder meine Gedanken vielleicht darauf gelenkt hätte. Ich wusste sofort, im selben Moment, dass ich das, was ich sah, aufschreiben sollte; aber ich wusste nicht sofort, dass es eine Offenbarung Gottes war. Ich dachte eher, es handle sich um Bilder meiner eigenen Einbildungskraft.

Ich versuchte, alles zu vergessen und den Gedanken daran zu entfliehen, aber ich fand keine Ruhe! Um aus dieser Unruhe herauszukommen, betete ich zu Gott und bat ihn: "Herr, ich kann mich nicht mehr an alles erinnern, aber wenn es in deinem Willen ist, offenbare es mir noch einmal, und ich werde es veröffentlichen!"

Es vergingen etwa zwei Wochen, da sah ich - es war in der Nacht, gegen 22 Uhr noch einmal, zum zweiten Mal, ganz deutlich diese Offenbarung, und nun hatte ich keine Zweifel mehr: Ich nahm Bleistift und Papier zur Hand und begann alle Geschehnisse aufzuschreiben, die sich vor meinen Augen abspielten.

Ich schrieb bis gegen ein Uhr morgens. Dann war ich zu müde und konnte nicht mehr weiter schreiben, ich war ja bereits 79 Jahre alt. So bat ich Gott, er solle mich ausruhen lassen, und wenn es sein Wille sei, dass ich alles aufschreiben solle, möge er mir erlauben, am nächsten Tag die Fortsetzung der Offenbarung erleben zu dürfen.

Ich legte mich nieder und schlief sofort ein. Nach einer Woche, wie beim letzten Mal in der Nacht, erfuhr ich den Rest der Offenbarung, und sie begann exakt dort, wo sie unterbrochen worden war.

 

Das ist eine Beschreibung der Offenbarung,

wie ich sie erfuhr, und ich erwarte, dass ich

mit ihr Seelen erwecken kann, damit sie

sich Gott zuwenden, bevor die

"letzte Posaune" erschallt.

 

 

Die letzte Posaune

 

Es war an einem Morgen um 9 Uhr im Haus der Familie Andrées ist nur seine Gattin anwesend, und sie hört sich gerade ein Radioprogramm für Kinder an. Sie hört gerne dieses Programm, denn da wird immer auch etwas über das Wort Gottes geredet, und es freut sie zu wissen, dass so viele Kinder das Wort Gottes hören. Doch sie meint, dass man gut aufpassen müsse, was gesagt werde, um die Kinder nicht zu fanatisieren.

Als die Sendung etwa fünf Minuten lief, wurde das Programm ganz plötzlich unterbrochen, und der Sprecher gab mit erregter Stimme folgende Nachricht durch: "Wir erhielten soeben aus der Hauptstadt Oslo die Nachricht, dass in der Stadt eine Panik ausgebrochen ist!

 

Ich bitte um Aufmerksamkeit für diese Nachricht !

 

Die Polizeibehörde gibt bekannt, dass etwas Mysteriöses geschehen ist. Es ist im Augenblick nicht möglich, die Anzahl der Personen festzustellen, die plötzlich verschwunden sind, sowohl Minderjährige als auch Erwachsene, ohne die geringste Spur zu hinterlassen.

Es ist der Polizei vorerst unmöglich, Auskunft über dieses Geschehen zu geben, auch nicht über einzelne Verschwundene, denn es sind unzählige! Es wird ersucht, sofort dem nächsten Polizeikommissariat Meldung zu machen, wenn bemerkt wird, dass in einer Familie jemand verschwunden ist. Wir bitten um Angabe aller Details und aller Umstände, die mit dem Verschwinden verbunden sind, damit die Arbeit der Behörden erleichtert wird, eine Erklärung für diese mysteriösen Vorkommnisse zu finden!"

 

Nach einigen Minuten kamen neue Nachrichten,

und eine war sensationeller als die andere !

 

Der Radiosprecher meldete, dass auf dem Hauptplatz der Stadt viele Geschäftsleute mitten beim Bedienen ihrer Kunden verschwanden.

Ein Kunde aus einem Blumengeschäft erzählte der Polizei, dass beim Bezahlen der Rechnung der Geschäftsinhaber während des Herausgebens plötzlich verschwunden war; man wusste nicht, wohin. Es ist diesem Kunden aber aufgefallen, als habe er einige Worte gehört, es habe sich angehört wie "Ehre sei Jesus" oder "Jesus Christus ist Sieger!" Dann habe er den Geschäftsinhaber nicht mehr gesehen. Er habe seine Augen gerieben, denn es erschien ihm unglaublich, und er meinte, einen leichten Nebel zu sehen, danach aber nichts mehr.

Es folgte nun im Radio eine Meldung nach der anderen. Gerade wird von einer Frau berichtet, die verzweifelt schreit, zittert und weint, dabei sie Decken und Polster aus dem Kinderwagen wirft, aber vergeblich in diesem Kinderwagen nach ihrem acht Monate alten Baby sucht: "Mein Kind! Mein Kind! Wo ist es? Hilfe! Helft mir! Jemand hat mein Kind gestohlen! Gerade war es noch da, es lag im Kinderwagen, und jetzt ist es nicht mehr drin. Hilfe! Mein Kindchen ist verschwunden, Polizei!"

Doch die Polizei war dort, aber was hätte sie machen können? Das war ja nicht der einzige Fall! Von allen Seiten kamen Personen, die die Polizei anflehten, sie solle ihnen helfen, die vermissten oder verschwundenen Personen wiederzufinden, und sie kamen in Tränen aufgelöst, zitternd und weinend.

Ein Geschäftsmann verliess sein Geschäft, rannte die Strasse hinunter und begann aus vollen Kräften zu schreien: "Hilfe! Hilfe! Helft mir doch! Ich weiss nicht wieso, aber aus meinem Geschäft sind eben zwei Angestellte verschwunden!"

Doch das war noch nicht alles, jetzt kommen Nachrichten aus der Hauptstadt von Schweden, aus Stockholm, über Ereignisse gleicher Art: Eine große Anzahl von Menschen ist unter den gleichen mysteriösen Umständen verschwunden! Es ist die Rede von der großen Besorgnis der Behörden; vom Versagen der Bürger-Milizen und auch vom Verschwinden von Polizisten.

 

Jetzt Nachrichten aus Dänemark von Radio Kopenhagen, und aus Helsinki in Finnland: Es wird bezeugt, dass dort dieselben Ereignisse stattfinden, die die Menschen verzweifeln lassen.

Doch auch alle Nachrichten, die aus dem Landesinneren kommen, lauten gleich! Und alle Fragen bleiben unbeantwortet. Was geht hier vor sich? Die Polizei ist machtlos und kann dem nicht entgegentreten. Ihre Möglichkeiten beim Lösen der Rätsel sind begrenzt und beschränken sich auf das Entgegennehmen von Mitteilungen über Verschwundene.

 

 

Auch die Ehefrau von Herrn André beginnt zu grübeln und an Gott die Frage zu stellen: "Was ist das, was da geschieht? O lieber Gott und Vater, hilf mir zu verstehen!" Entschlossen steht sie auf und geht zur Türe. Sehr beunruhigt schaut sie auf die Strasse, die um diese Zeit sonst immer ein Ort der Ruhe war.

Als sie aus dem Haus tritt, hört sie Angstschreie und sieht eine Frau verzweifelt auf sie zulaufen und rufen: "Ruth! Ruth!" Zu ihrer Überraschung sieht sie, dass es Frau Haland ist, eine alte Bekannte von ihr. Bevor sie etwas sagen kann, ruft Frau Haland: "Haben sie nicht meine Ruth hier vorbeigehen gesehen? Ich bin verzweifelt, jemand hat meine Tochter gestohlen, meine liebe kleine Ruth! Ich kann sie nirgends sehen, dabei war sie noch vor wenigen Minuten auf der Stiege des Hauses, während ich in meinem Hausgarten war. Plötzlich schrak ich auf, doch als ich zu ihr hinschaute, war sie nicht mehr da! Ich sah nur etwas Schattenhaftes geschwind an der Wand entlanghuschen, aber als ich nach allen Seiten und nach oben und unten schaute, sah ich meine Tochter nicht mehr. Ich weiss nicht, was tun! O mein Gott, helft mir, meine liebe Tochter zu finden!" Und sie rannte schreiend und weinend weiter.

Frau André war durch dieses Ereignis, das sich mit dem deckte, was durch das Radio durchgegeben wurde, geschockt, und es fehlten ihr die Worte, Frau Haland zu beruhigen.

Als sie ihre Blicke auf die Strasse richtete, bemerkte sie einen Mann, der sich ihr mit raschen Schritten näherte. Sein Gesichtsausdruck war sehr besorgt. Es war ihr Mann, Herr André. Sie fragte ihn: "Was ist geschehen, dass du um diese Zeit nach Hause kommst? Es ist erst halb zehn vormittags!"

"Meine Frau, ich weiß nicht, wie ich es dir erklären soll, aber es ist etwas sehr Befremdliches im Gange. In der Werkstatt ist das Durcheinander total, niemand versteht mehr etwas! Von einem Moment auf den anderen sind einige Kollegen verschwunden, als ob sie es sich ausgemacht hätten, ohne irgendeine Nachricht zu hinterlassen. Die Maschinen stehen alle still! Wir glaubten zuerst, es handle sich um einen Unglücksfall und machten uns auf die Suche nach den Kollegen, aber wir fanden nicht einmal Spuren von ihnen! Nichts! Absolut nichts! Und als wir uns gegenseitig anblickten, mussten wir staunend zusehen, wie einer unserer Kollegen zu weinen und zu klagen begann.

Es war jener, der immer behauptete, er glaube an Jesus und gehe immer in die Kirche! Wir fragten ihn, warum er denn so weine, und er antwortete: "Jetzt ist es eingetroffen! Ja, es ist geschehen. Und jetzt gibt es keine Mittel mehr! O, wie ist das traurig! Was mache ich jetzt nur? Es war Jesus, ja, er war es, der sein Volk holen kam. Und ich wurde dagelassen! Was mache ich jetzt nur?!" Ich sagte ihm, er solle still sein und keine Dummheiten reden, aber er schrie weiter, und sein Schreien war schrecklich! Und als er schrie, bemerkten wir auch andere im gleichen Zustand, sie weinten und redeten wie er. So ließen wir die Arbeit stehen und warteten die Nachrichten ab."

Herr André und seine Frau gingen darauf ins Haus, wo das eingeschaltete Radio immer weitere Nachrichten über dieses unerklärliche Verschwinden vieler Menschen brachte; seit 9 Uhr früh immer das gleiche: traurige Berichte von Personen, die verzweifelt die Polizei anriefen, aber keinen Trost bekamen. Die Obrigkeit konnte nichts machen als abwarten.

 

Es kamen auch Nachrichten von Schiffen auf hoher See, die besagten, dass auch Passagiere und Besatzungsmitglieder auf mysteriöse Weise verschwunden waren. 

 

Eine besonders erschreckende Nachricht kam aus der Geburten-Station:

Alle Neugeborenen sind verschwunden !

 

Die Mütter der neugeborenen Kinder sind vor Schmerz, Schreck und Traurigkeit ganz gebrochen. Ärzte, Krankenschwestern und das Pflegepersonal sind sprachlos, noch dazu sind auch einige ihrer Kollegen verschwunden.

 

 

Mittlerweile war es 11 Uhr vormittags geworden, und der nächste Bericht stammte aus London. Es wurde verlautbart, dass seit 9 Uhr morgens alle Mitteilungen aus ganz England von nichts anderem handeln als vom unerklärlichen Verschwinden von Personen aus allen sozialen Schichten, jeden Alters, immer auf die gleiche Art und Weise, ohne irgendeine Möglichkeit, dieses Rätsel zu lösen.

Mysterium, Mysterium !

 

Man weiß inzwischen, dass Seelsorger und Priester die Mitglieder ihrer Kirche versammelten und dabei erkannten, dass immer gerade die verschwunden waren, die sehr gläubig und Gott gehorsam waren, die am treuesten die Gebote hielten und beteten und kaum den Gottesdienst versäumten. Ein Pastor aus einer großen Gemeinde ließ eine Mitteilung aussenden, in der er alle seine Helfer zu einer Versammlung für den Abend berief.

 

Es waren mittlerweile schon dreieinhalb Stunden

seit der ersten Nachricht über dieses

Weltereignis vergangen.

 

Es kamen nun auch Nachrichten von den entferntesten Orten der Welt, und alle lauteten gleich. Aus Korea kam eine Nachricht, die besonders auffiel: Man schätzt die Zahl der Verschwundenen insgesamt auf mehrere Hunderttausende, unter ihnen auch viele Soldaten.

Es ist unbeschreiblich, was sich in den letzten Stunden abspielte. Die Herzensangst nahm bei allen überhand. Die Strassen waren nun ungewohnt belebt, Menschen rannten hin und her, weinten, riefen, fragten. Mütter waren angstvoll auf der Suche nach ihren Kindern.

Aber inmitten dieser Rufenden gab es auch einige, die spotteten und Gott und sich selbst verfluchten. Ein Mann rannte, die Fäuste in der Luft, und schrie: "Vorsicht, Leute, Vorsicht! Er will uns einfangen, einer verfolgt mich! Er hat sicher den Verstand verloren!"

Eine ältere Frau stand mit gefalteten Händen da, den Blick nach oben gerichtet, und rief: "O nein, wir waren nicht bereit, mit ihm zu gehen! Er kam, und ich bin nicht mitgegangen, und jetzt muss ich hier bleiben! Ab jetzt wird niemand mehr mitgenommen... O Herr und Gott, o Jesus, hilf uns! Ach, ich weiß, es nützt nichts, dass ich mein Leben lang religiös war, aber nie daran glaubte, dass er so schnell kommen würde. Ach, ich hätte auf mein spirituelles Leben achten sollen!" Und während sie so klagte, vergoss sie viele Tränen.

 

Von den Eisenbahnen wurde bekannt, dass es bis jetzt eigentlich kein Unglück gegeben hatte, obwohl viele Zuggarnituren stillgelegt waren, weil die jeweiligen Zugführer nicht zu finden waren. Jeder Versuch, sie zu finden, war vergeblich. Aber nicht nur Zugführer, sondern auch viele Fahrgäste verschwanden. Auf den Autobahnen geschah das gleiche.

Einige Tageszeitungen, die durch den Ausfall von Arbeitskräften mit Verspätung erschienen, konnten nicht mehr verkauft werden, weil auch Kolporteure und Trafikanten fehlten.

Verwirrung und Nervosität erschweren die Arbeit der Behörden, die sich bemühen, einen genauen Überblick über die Anzahl der Vermissten zu erlangen.

Wissenschaftler konferieren miteinander und arbeiten rund um die Uhr, um unter Einsatz aller ihrer Kenntnisse und Erfahrungen das Rätsel zu lösen.

Aus den Vereinigten Staaten von Amerika kommen Nachrichten, zuerst von der Westküste. Es handelt sich um das gleiche Phänomen wie in Norwegen. Es gab dort viele Unfälle und zahlreiche Tote als Folge des Verschwindens.

 

Die Zeitungen versprachen eine umfassende Aufklärung in ihren Morgenausgaben. Um 20 Uhr teilte die Radio-Station mit, dass das Katastrophengeschehen sich auf der ganzen Welt zur gleichen Zeit abgespielt hatte. Auch wenn die Nachrichten hauptsächlich aus den Großstädten kamen, weiß man doch schon, dass in allen Dörfern, auf allen Plätzen und in allen Bezirken das gleiche geschehen ist, im Norden dasselbe wie im Süden.

 

Bei den Menschen nimmt die Angst überhand.

 

Im Radio wird vermutet, dass diese Nacht wohl niemand schlafen wird, so groß ist die Angst der Bevölkerung. In den Strassen kommt es immer wieder zu hysterischen Diskussionen über das Verschwinden von Verwandten und Freunden.

Mitten in diesem Durcheinander kommt der Gedanke auf, diese Ereignisse könnten irgendetwas zu tun haben mit den Gläubigen oder den Christen oder der "Religion" überhaupt. Wie soll man das erklären? Gerade jene, die bei ihren Verwandten als "fanatisch", "religiös" oder "frömmlerisch" galten, verschwanden.

Ein Brauereiarbeiter sagte: "Ich glaube, dass das alles irgendetwas mit dem Glauben zu tun hat. Ich kenne da einen Herrn Olsen, er war mein Kollege und hat uns immer gepredigt. Ich erinnere mich, dass er oft gesagt hat, dass Jesus bald käme, um ihn und alle, die an die Macht Gottes glauben, mit sich zu nehmen. Und jetzt erfahre ich, dass auch er verschwunden ist." Ein anderer bestätigte das: "Es ist wahr, wir hatten noch andere Kollegen, die so redeten, und auch deren Namen befinden sich auf der Liste der Verschwundenen."

Irgendwann schrie jemand mit lauter Stimme: "Es ist notwendig, dass die Behörden das Lesen der Bibel und christliche Versammlungen verbieten, um zu vermeiden, dass sich dieses Ereignis wiederholt!" Als Antwort auf diese Forderung sprach ein Herr: "Es besteht leider keine Gefahr mehr!

 

Nie mehr wird sich dieses Ereignis wiederholen !

 

Diese Gläubigen, die wir so oft 'fanatisch' genannt haben, hatten recht. Sie erzählten uns von Christus und erwarteten die Wiederkunft Jesu, der kommen würde, um sie zu holen. Wehe uns, dass wir ihnen nicht mehr Aufmerksamkeit schenkten! Wenn wir jetzt mit ihnen zusammen wären, wären wir besser dran als jetzt, da wir dazu verurteilt sind, hier in diesem Chaos zu bleiben, das schon begonnen hat und noch viel schlimmer werden wird." "Aha, du glaubst also auch an diese Dummheiten!" schrie jemand. "Warum hast du ihnen dann nicht Gesellschaft geleistet, als sie verschwanden?" "Ja, wenn ich auf ihre Belehrungen gehört und an sie geglaubt hätte, was sie über das Kommen Jesu sagten, dann wäre ich jetzt nicht mehr hier. Aber jetzt ist es zu spät." Als er diese Worte gesagt hatte, entfernte er sich. Viele, die ihn sprechen gehört hatten, schrien ihm nach: "Sie und alle, die das glauben, haben verdient, dass man sie gewaltsam vom Christentum abbringt!"

Am nächsten Tag konnte man im Radio keinerlei Informationen hören, die als Erklärung für dieses "große Mysterium" dienen konnten. Es gab nur Nachrichten aus dem In- und Ausland über das Verschwinden. Besonders aus den Missionsgebieten wurde vom Verschwinden sehr vieler Menschen berichtet. Nur wenige Kirchenmitglieder blieben dort zurück.

An jener schon vorher angekündigten Gemeindeversammlung in Oslo dagegen nahmen sehr viele teil.

Trotzdem war die Anzahl derjenigen, die abwesend waren, beträchtlich! Im Saal herrschte Traurigkeit, tiefe Traurigkeit, in die Herzen zog Kälte ein. Während der Versammlung wurde äußerste Verzweiflung offenbar. Alle waren sich einig, was das Geschehen bedeutete, ja, es war die Wahrheit:

 

"Die Heiligen waren von der Erde entrückt worden."

"Die Braut Christi wurde in den Himmel geführt."

 

 

Einige meldeten sich zu Wort und gestanden, dass sie trotz theologischer Vorbildung und Studien das Wort Gottes eigentlich nie verstanden und seine Wahrheit nie begriffen hätten. In Wahrheit waren sie vollkommen unvorbereitet auf das neue Erscheinen und auf die Annahme der Gotteskindschaft. Einer der jüngeren unter ihnen sagte: "Ich habe das nie gelernt! Unsere Professoren haben uns nie gesagt, dass es so sein könnte, wie es sich nun in diesen Tagen abspielt ..."

Bald machte sich eine gewisse Neigung zur Diskussion bemerkbar, aber die Gemüter waren zu niedergeschlagen, als dass es zu brauchbaren Ergebnissen gekommen wäre. Und ein anwesender Journalist schrieb später, dass die Gläubigen, die "dageblieben" waren, zu dem Ergebnis gekommen seien: "Was sich in diesen Tagen abspielt, ist ohne Zweifel das, was in der Bibel genannt wird:

 

"Aufnahme der Braut in den Himmel"

oder

"Jesus holt die Seinen heim!"

 

Das ist alles, was wir ihnen im Augenblick dazu sagen können!" meinte der Journalist abschließend.

 

Diese Mitteilung wurde jedoch nicht veröffentlicht !

 

Die Behörden waren der Ansicht, es handle sich bei all dem um krankhafte Auswüchse der Phantasie der Gläubigen und ihrer Priester. Es wurde alles als Einbildung abgetan, die jeder realen Grundlage entbehre. Zu einem Ereignis von solcher Tragweite könnte nur die Regierung eine Erklärung abgeben. Und wenn sich herausstellen sollte, dass es mit der christlichen Religion in einem ursächlichen Zusammenhang stünde, müsste der erste Schritt der sein, dass die Kirchen und anderen Räumlichkeiten, wo das Evangelium gepredigt würde, amtlich geschlossen werden, bis die Umstände rechtsgültig geklärt seien.

Es handle sich doch nicht nur um ein nationales, sondern um ein internationales Problem. In kirchlichen Kreisen und in den religiösen Gemeinschaften war die allgemeine Stimmung trübe.

Am Sonntag darauf waren alle Kirchen und Kapellen voll.

In einigen Kirchen gab es freilich gar keinen Seelsorger. Und viele, die vorher nie weggeblieben waren, fehlten. In vielen Kirchen war nun die Anzahl der Gläubigen sehr reduziert, aber an ihre Stelle traten nun die, die vor diesem Ereignis die christliche Verkündigung nicht beachtet hatten.

 

 

Die Menschen waren nun begierig,

das Wort Gottes zu erfahren, aber die Bibel

war nun ein versiegeltes Buch !

 

Ein Mann versuchte sie auszulegen, sagte aber: "Ich kann nur die Buchstaben lesen, aber ich verstehe sie nicht." Er gab die Bibel an einen anderen weiter, aber auch dieser sagte das gleiche. Das war für die Anwesenden zu viel, und alle begannen zu klagen und zu weinen.

Die Bevölkerung schob die Ursache an dem Missgeschick bald auf die Gläubigen:

 

"Alles ist nur wegen der Christen geschehen,

ja, so ist es, diese Plage verdanken wir nur ihnen !

 

Gehen wir zur Kirche, wir wollen sehen, was sie als Erklärung anbieten können!" Die Erklärung, die sie bekamen, war einfach, sehr traurig und in wenigen Worten gesagt:

 

"Die Gnadenzeit ist beendet !!!"

 

Doch diese erklärenden Worte, welche die Vorsteher der Gottesdienste dafür gebrauchten, schufen nur noch mehr Verwirrung. Einige Mitglieder der Gemeinde erhoben sich und begannen die Prediger zu beschuldigen: "Sie sind schuld! Viele konnten nicht mit aufsteigen, weil Sie nie erklärt haben, was man tun soll, wenn das Kommen Jesu nahe ist! Sie sind der wahre Schuldige! Sie haben uns nie erklärt, dass man ein reines Herz haben und voll des Heiligen Geistes sein soll und dass wir immer aufrichtig sein müssen vor Gott und den Menschen!"

Und einer sagte: "Ich weiß jetzt, dass es das war, was mich gehindert hat, Jesus entgegenzugehen.

Es waren die 'Kleinigkeiten', die ich nicht für wichtig hielt, von denen ich glaubte, sie würden mich nicht am Mitgehen hindern! Und jetzt muss ich hier sein, o Herr, erbarme dich meiner! O hilf mir!"

"Halt deinen Mund!" schrie der Prediger, "ich habe meine Pflicht getan, und mehr als das!" Auf diese Weise beschuldigte einer den anderen. Einige schrien vor Zorn und Entsetzen, andere weinten und riefen nach Jesus. Aber es nützte nichts, das Tor war für immer zu! Es nützte nichts mehr, anzuklopfen und zu sagen: "Ich habe das Brot des Herrn gegessen, ich habe gebetet und war gehorsam!" Es gab keine Möglichkeit mehr.

 

Es ist kaum zu beschreiben,

wie die Tage nach der Entrückung waren:

Schreckliche Erwartung, Leid ohnegleichen

in allen Gemütern.

 

Und die ständigen Erinnerungen an die Einladungen des Pfarrers, in die Kirche zu kommen, und an die Ablehnung. Viele, die sich für gläubig hielten, verstanden jetzt, dass der Glaube, den sie vertraten, einzig aus hohlen Wörtern und eingelernten Sätzen bestand...

Viele waren nur in die Kirche gegangen, um Freunde zu treffen... Einige gingen nur, um im Chor mitzusingen oder zu musizieren, oder aus anderen Interessen, aber ohne den Wunsch, das Wort Gottes zu hören und ihm zu gehorchen.

Sie waren nicht "Wiedergeborene", sie trugen nicht das Siegel der Verheißung und auch nicht der Gotteskindschaft. Sie besaßen "kein Recht auf das Erbe"!

Für sie war die Kirche nur einfach eine Gesellschaft, ein netter Ort, um mit Freunden freie Stunden zu verbringen. Jetzt aber riefen diese Menschen: "Herr! Öffne uns das Tor!"

 

 

Nach diesem Schrecken und zur größten Besorgnis aller entstanden Gerüchte, dass der Dritte Weltkrieg in Bälde zu erwarten ist. Die Kontakte zwischen West und Ost wurden abgebrochen. Die Regierungen der Ostblockstaaten verkündeten, dass alle kirchlichen Zusammenkünfte strikte verboten seien!

Sie waren der Meinung, dass an der herrschenden Unordnung und an der allgemeinen Verwirrung nur die "Gläubigen" schuld seien.

Für größtes Entsetzen

sorgte die Verlautbarung des

Inkrafttretens der Todesstrafe für alle,

die den Namen Jesus aussprachen. Ja, die Stunde

war gekommen, wo auf der ganzen Erde das so genannte "Christentum" schuldig gesprochen wurde !

 

Das bedeutete sicheren Tod auch für diejenigen, die in ihren Wohnungen etwas aufbewahrten, das an Jesus Christus und seine Lehre erinnerte. In den demokratischen Ländern dauerte es etwas länger, bis man dem kommunistischen Beispiel folgte.

 

Die überwiegende Mehrheit der Ungläubigen sowohl bei der Bevölkerung als auch in den Regierungen verlangte nach diesen Maßnahmen, und sie suchten die Bevölkerung in dieser Beziehung in Unruhe zu bringen.

 

So galt an allen Orten der Erde das gleiche Gesetz, das lautete:

"Tod den Gläubigen !"

 

Es genügte, nur den Namen Jesus auszusprechen, und man wurde zum Tod verurteilt.

 

Mit diesen Ereignissen beginnt die schrecklichste Epoche der Menschheitsgeschichte !

 

Sehr viele Gläubige blieben weiterhin ihrer religiösen Überzeugung treu und beteten und flehten zu unserem Herrn Jesus um Hilfe. Sie wurden wegen ihres Ungehorsams festgenommen und gnadenlos verurteilt; man würde sie erst freilassen, wenn sie die Bedingungen der Behörde befolgten. "Wenn ihr den Namen Jesus verflucht und verleugnet, dann rettet ihr euer Leben und das eurer Lieben!" Aber zur Bestürzung der Behörden blieben trotzdem Millionen Menschen fest bei ihrer Überzeugung, sie hielten Jesus die Treue und verleugneten ihn nicht, sie bewahrten Gleichgültigkeit gegenüber den Drohungen.

 

 

Nun trat Satan persönlich auf den Plan,

um seinem Wirken auf der Erde Nachdruck zu verleihen !

 

Wehe! Wehe! Wehe den Bewohnern der Erde !

 

Ein großer Teil der seit dem Ereignis gläubig gewordenen hält die Drohungen und Betrübnisse nicht aus. Viele zweifeln am Glauben und verleugnen Christus. Die ganze Welt ergibt sich dem Bösen, die ganze Welt "liegt im Argen.“

Für alle Nationen gibt es im Augenblick nur ein Ziel, das sie in die Tat umsetzen: die Ausrottung des Christentums und seine Vernichtung auf ewig. Der Herr dieser Welt reißt alle Macht an sich: Kinder zeigen ihre Eltern an und liefern sie damit dem sicheren Tod aus, wie es in der Schrift heißt (Lukas 21, 16: "Ihr werdet ausgeliefert werden sogar von euren Eltern und Brüdern, Verwandten und Freunden, und manche von euch wird man töten. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden.")

 

 

Es fehlen mir die Worte, um beschreiben zu können, was sich vor meinen Augen Schreckliches abspielte. Aber im Buch der Apokalypse hat Gott uns geoffenbart, dass "Ach und Wehe" und "Fluch" über uns kommen werden, und das Klagegeschrei der Unglücklichen dauert fort: "Herr! Herr! Komm und verkürze diese Tage..." (Matthäus 14, 22). So beende ich die Beschreibung der Offenbarung, die ich erhielt, als ich mich am 11. Dezember 1952 in Bergen, Norwegen, aufhielt.

Meine Brüder in Christo, meine Freunde! Vergesst nicht, was ihr hier lest und was hier beschrieben ist: Bereite dich vor auf die Begegnung mit Gott, damit du nicht hier bleiben musst, wenn der Herr kommt, um seine "Kirche", seine "Braut" zu holen...

Heute noch gehe vor das Antlitz des Allerhöchsten und bitte aus vollem reuigem Herzen um die Gnade und das Licht durch den Heiligen Geist!

Freunde, solange der Tag der Aufforderung, dieses "Heute", noch vor euch liegt, habt ihr genug Gelegenheit, die große Wahrheit anzunehmen und zu befolgen. Brüder, noch heute könnt ihr das Siegel empfangen, zusammen mit denjenigen, die dem Herrn Jesus Christus angehören. Kommt mit ihm! Erwartet ihn!

Er kommt in einem Augenblick, um seine Kinder zu entrücken. Haltet Wache! Es ist Wahrheit! Die letzte Posaune wird erschallen! Olav Rodge 

 

PS:

Eine entsprechende Bibelstelle, die auf eine Entrückung hinweist -  siehe in weißer Schrift weiter unten --->

 

Quelle:

https://www.jochen-roemer.de/Gottes%20Warnung/Hintergrund/Archiv/Beitraege/Eine%20Vision%20der%20Entrueckung.pdf

 

Bilderauswahl: Andrea, geringstes Rädchen

 

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Aus den Paulusbriefen

Der erste Brief an die Thessalonicher 4, 16-17

16 Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehlsruf ergeht, bei der Stimme des Erzengels, beim Schalle der Posaune Gottes, vom Himmel herabkommen. Und die Toten, die in Christus ruhen, werden zuerst auferstehen. 

17 Dann werden wir, die noch leben und übrig sind, zugleich mit ihnen entrückt werden auf Wolken, dem Herrn entgegen in die Luft. Und dann werden wir bei dem Herrn sein allezeit. 

18 So tröstet denn einander mit diesen Worten.

 

 

Beitrag 3

 

Vom Sinn des Leidens ....

 

Viele Fragen sich, wenn es einen liebenden Gott gibt, wieso lässt er dann Leid zu? Diese Frage ist berechtigt.

 

Um sie zu beantworten, müssen wir die Anfänge betrachten: 

Leid kann man auch mit "Übel" gleichsetzen. Übel ist immer eine Folge von Unordnung, die in der Welt herrscht. Diese Unordnung war jedoch so nicht in Gottes Schöpfungsplan vorgesehen, sondern passierte durch den Sündenfall (Adam und Eva).

 

Die Liebe, die jemand hat, zeigt sich darin, dass er den anderen die Freiheit schenkt, sich auch gegen ihn zu entscheiden. So hat es auch Gott gewollt, dass sich das Geschöpf in freier Entscheidung zu Ihm oder gegen Ihn bekennen kann.

 

Er lässt den Menschen wählen!

 

So hat der Mensch die Gebote Gottes vor Augen, braucht sich aber nicht daran zu halten. Weicht der Mensch nun ab, werden auch alle anderen darunter zu leiden haben, denn es wird immer gegen die Liebe verstoßen.

 

Die Gebote stellen Gottes Ordnung dar.

 

Man kann sie auch mit Verkehrsregeln vergleichen, die, wenn alle sich dran halten, einen reibungslosen Verkehr erst möglich machen.

Die Gebote sind aber weitaus mehr,

denn sie sind in Worte gefasste Liebe.

 

Jeder Mensch, ob ungeboren oder alt, wird in diesem Regelwerk umfassend geschützt, so dass jeder optimal leben kann.

Ausdrücklich wurden sie auch als "Gebote" und nicht als "Verbote" bezeichnet, denn Gott verbietet nicht, er appelliert an die Vernunft und die Liebe des Menschen.

Werden nun diese Leitlinien übertreten, auf die Seine Schöpfung aufbaut, dann führt dies unweigerlich zur Unordnung und somit zum Übel bzw. Leid.

Wenn wir nun an einen Gott, als etwas personifiziertes Gutes glauben und Er die Ordnung ist, muss auch die Unordnung, das Chaos einen personifizierten Ursprung haben und dies ist Satan, der gefallene Lichtengel.

Er ist die Ursache von Leid und Krankheit und sein Mittel um Menschen von Gott wegzubringen, denen er die Möglichkeit auf den Himmel neidet, den er verloren hat.

 

Ein praktisches Beispiel:

  • Wenn sich das Weltklima ändert und die Menschen sich in zunehmendem Maße einer Hungerkatastrophe nähern, weil durch Unwetter nichts mehr gedeihen kann, ist dies nicht der Zorn Gottes, sondern die Folge der Übertretung Seiner Regel, die Schöpfung zu bewahren.
  • Wenn Menschen heute an Krebs sterben, ist dies die Folge einer Sünde, die der Mensch oder Generationen vor ihm begangen haben, indem sie die Umwelt wegen Geldgier kaputtgemacht haben, dass man in ihr nicht mehr leben kann. (Belastung durch Hormone im Wasser, das Rauchen und, und, und).

Verleitet zu Sündigen, die zum Übel auswachsen, werden wir immer vom Widersacher Gottes, dem Satan, der alle Regeln Gottes auf den Kopf stellt. Dies ist auch am umgekehrten Zeichen des Kreuzes zu erkennen, das Wahrzeichen von Satanisten.

 

Leid ist in unseren Tagen des

"ich lebe nur einmal" scheinbar sinnlos geworden,

doch nur für Heiden und Atheisten. 

Nicht für Christen !

 

Leid führt den Menschen von der Oberfläche in die Tiefe des menschlichen Seins, dort, wo er offen wird für den Anruf Gottes. 

Glauben wir nun, dass wir ausschließlich dafür auf der Welt sind, wird Leid zum Heil am Menschen. 

Doch auch das Umfeld profitiert von Leid, in dem Maße, wie ein Mensch durch Leiden reift. 

Der leidende Mensch, der sein persönliches Leid annimmt, egal wie groß es ist, und Gott aufopfert, wird zum wahren Segensquell für sich und andere und sein Leben zutiefst sinnvoll.

Das aufgeopferte Leid verbindet sich durch diesen Akt mit dem Sühneopfer Jesu, der durch Sein Leiden dem Menschen wieder den Himmel geöffnet hat. Er kehrt das Leid um und macht aus etwas sinnlosem ein sprudelndes Quell des wahren Lebens.

 

Ein Pater in Lourdes hat es mal bildlich ausgedrückt: Jesus geht mit seinem großen Kreuz voran und wohl dem Menschen, der sein Kreuz aufnimmt, um ihm nachzufolgen. Dieser leidende Mensch kann durch sein getragenes Leid vielen zum Heil werden, die verloren wären.

Der Mensch, der sein Leid annimmt, es Gott übergibt, ist im Grunde der Mensch, der wirklich lebt, denn er lebt dann eine Mission hier auf Erden und ist im wahrsten Sinne des Wortes auserwählt!

In diesem Sinne

wird angenommenes Leid 

zur wahren Liebe.

 

Leid wird dann nutzlos und leer,

wenn es als Last verworfen wird.

 

Jedes noch so kleine Leid, sei es auch nur ein Verzicht, der uns vielleicht auch oft gegen unseren Willen passiert, kann zur Frucht werden, wenn wir es zulassen.

 

Die wahre Liebe wird sich immer

in der Opferbereitschaft zeigen.

 

Wahre Liebe wird sich daran messen lassen müssen, ob ich auch bereit bin auf Dinge zu verzichten, aus Liebe zum anderen. Komisch, jetzt, wo ich diesen Artikel schreibe, wird mir erst das Gelöbnis „in guten wie in schlechten Tagen" so richtig bewusst.

In unserer Konsumgesellschaft wird Liebe anders verstanden, denn sie ist in erster Linie gelebte Eigenliebe mit all ihren negativen Folgen.

 

(Verfasser unbekannt)

 

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Beitrag 2

 

1 Petrus 2,24

Er hat unsere Sünden mit seinem Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, damit wir tot seien für die Sünden und für die Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr geheilt.

 

1 Korinther 1,18

Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft.

 

1 Korinther 15,55-58

Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg geschenkt hat durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Daher, geliebte Brüder, seid standhaft und unerschütterlich, nehmt immer eifriger am Werk des Herrn teil und denkt daran, dass im Herrn eure Mühe nicht vergeblich ist.

 

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Beitrag 1

 

Der König und der Narr

 

Eine kleine Geschichte

zum Nachdenken !

 

Es war einmal ein König, der hatte einen Hofnarr an seinem Hof. Der König erfreute sich sehr an dem Narren, da er den König immer zum Lachen brachte.

Eines Tages machte sich der König Gedanken ob es wohl noch einen Dümmeren in seinem Reich gäbe, als den Narren, den er  bei seinem Hofe hatte.

Er rief deshalb den Hofnarren mit dem Auftrag zu sich, in seinem großen Königreich nach einem noch dümmeren Menschen zu suchen. Wenn er ihn gefunden habe, solle er ihm (dem noch Dümmeren) einen Wanderstab überreichen und ihn an den Hof mitbringen, um ihn dem König vorzustellen, damit er (König) noch mehr zu lachen habe.

Der König gab dem Hofnarren also einen schönen Wanderstab mit auf die lange Reise. 

Der Narr reiste durch das große Reich, um den Willen des Königs zu erfüllen. Er suchte im gesamten Königreich nach einem noch dümmeren Menschen als er selber.

 

Die Zeit verging !

 

Der Narr lief sein ganzes Leben lang suchend nach einem noch dümmeren Narren umher. Doch er fand leider keinen solchen Menschen.

Nach vielen Jahren der Wanderschaft kehrte der Hofnarr dann endlich an den Hofe des Königs zurück.

Als der König davon erfuhr, dass der Hofnarr zurück sei, rief er ihn zu sich, an sein Krankenbett, denn der König war sehr alt und auch krank geworden.

Der Hofnarr fragte den König: "Mein König, was ist mit Dir?"

Der König antwortete: "Ich gehe auf eine weite Reise ohne Wiederkehr!"

Der Hofnarr fragte deshalb den König: "Mein König, hast du dich auch gut vorbereitet auf diese weite Reise ohne Wiederkehr?"

Der König gab ihm zur Antwort: “Nein, ich habe mich nicht darauf vorbereitet!"

Da wurde der Hofnarr auf einmal ganz fröhlich und überreichte dem König den schönen Wanderstab mit den Worten: "Endlich habe ich einen noch dümmeren Menschen gefunden als ich es einer bin!" 

ENDE

 

Wer Augen hat zu sehen, der sehe !

Wer Ohren hat zu hören, der höre !

 

Der möge das Wort Gottes

in seinem Herzen aufnehmen

und hoffentlich auch verstehen !

 

+++

 

Im Kapitel 10 der geheimen Offenbarung des Johannes lesen wir:

7 denn in den Tagen, wenn der siebte Engel seine Stimme erhebt und seine Posaune bläst, wird auch das Geheimnis Gottes vollendet sein; so hatte er es seinen Knechten, den Propheten, verkündet.   

8 Und die Stimme aus dem Himmel, die ich gehört hatte, sprach noch einmal zu mir: Geh, nimm das Buch, dass der Engel, der auf dem Meer und auf dem Land steht, aufgeschlagen in der Hand hält.

9 Und ich ging zu dem Engel und bat ihn, mir das kleine Buch zu geben. Er sagte zu mir: Nimm und iss es! In deinem Magen wird es bitter sein, in deinem Mund aber süß wie Honig.

10 Da nahm ich das kleine Buch aus der Hand des Engels und aß es. In meinem Mund war es süß wie Honig. Als ich es aber gegessen hatte, wurde mein Magen bitter.

11 Und mir wurde gesagt: Du musst noch einmal weissagen über viele Völker und Nationen mit ihren Sprachen und Königen.

 

Anmerkung: Über 2000 Jahre hat kein Mensch dieser Erde vermocht die 7 Siegel zu öffnen! Nur das Lamm Gottes ist würdig sie zu öffnen!

 

Lt. dem Buch der Wahrheit (BdW) wurden vom Lamm bis Dato 2 Siegel geöffnet !

  • Das erste Siegel ist der Glaubensabfall!
  • Das zweite geöffnete Siegel sind die sich ausbreitenden und zunehmenden Kriege, bis hin zu einem großen Krieg.
  • Das dritte Siegel ist noch nicht geöffnet, es bedeutet eine Zeit der Hungersnot.

Anmerkung: Treffend zu den oben genannten Ereignissen stehen die „Apokalyptischen Reiter“ im Kapitel 6 der „Geheimen Offenbarung des Johannes“:

  • Das erste Pferd, ein weißes Pferd mit einem weißen Reiter, ein Kranz wurde ihm gegeben und als Sieger zog er aus, um zu siegen. (Man kann es spüren, der Wohlstand/ Reichtum geht zu Ende).
  • Da erschien ein anderes Pferd; das war feuerrot. Und der auf ihm saß, wurde ermächtigt, der Erde den Frieden zu nehmen, damit die Menschen sich gegenseitig abschlachten. Und es wurde ihm ein großes Schwert gegeben. (Kriege, großer Krieg)
  • Da sah ich ein schwarzes Pferd; und der auf ihm saß, hielt in der Hand eine Waage. Inmitten der vier Lebewesen hörte ich etwas wie eine Stimme sagen: Ein Maß Weizen für einen Denar und drei Maß Gerste für einen Denar. Aber dem Öl und dem Wein füge keinen Schaden zu! (Der Denar war ein Silbergeld des Kaisers Augustus, dass Maß ist genau das Gegengewicht des Silberstückes. Die Bedeutung ist Hungersnot).
  • Da sah ich ein fahles Pferd; und der, der auf ihm saß, heißt der Tod; und die Unterwelt zog hinter ihm her. Und ihnen wurde die Macht gegeben über ein Viertel der Erde, Macht, zu töten durch Schwert, Hunger und Tod und durch die Tiere der Erde. (Die Pferde stehen für die Zeitära)

+++

 

Ein demütiger Diener und Mitstreiter zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, zusammen mit unserer aller Himmelskönigin Mutter Maria.

J.M.