Die heiligen Märtyrer

und ihre grausamen Tode 

 

>Märtyrer der Monate Mai bis August<

 

Die Offenbarung des Johannes 6, 9-11

Die Märtyrer. 9 Und da das Lamm das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altare die Seelen derer, die hingeschlachtet waren um des Wortes Gottes und des Zeugnisses willen, das sie festhielten. 

10 Sie riefen mit lauter Stimme: Wie lange noch, o heiliger und wahrhaftiger Herr, willst du nicht richten und unser Blut nicht rächen an den Bewohnern der Erde? 

11 Und jedem von ihnen wurde ein weißes Kleid gegeben, und es wurde ihnen gesagt, sie sollten noch kurze Zeit sich gedulden, bis die Zahl ihrer Mitknechte und ihrer Brüder vollendet sei, die noch getötet werden sollten gleich wie sie.

 

Auswahl der Beiträge

(Stand 22. Juni 2019)

 

 

 

Hl. John Fisher, Bischof und

Hl. Thomas Morus

Gedenktag: 22. Juni

 

Beide starben unter König Heinrich VIII. von England als Märtyrer des Gewissens, das sich vor keiner menschlichen Anmaßung beugt.

  • John Fisher, geboren um 1469, war Professor der Theologie und wurde 1504 Bischof von Rochester. Predigt, Seelsorge, insbesondere die Sorge für die Armen, und schriftstellerische Tätigkeit füllten sein Leben aus. Er widersetzte sich der Ehescheidung des Königs und weigerte sich, ihn als Haupt der Kirche von England anzuerkennen. Er wurde am 22. Juni 1535 hingerichtet.
  • Thomas Morus, 1478 in London geboren, studierte Rechtswissenschaft in Oxford. Er stieg unter Heinrich VIII. bis zum höchsten Amt des Lordkanzlers auf. Er führte ein glückliches Familienleben, hatte vier Kinder; er verband überragende Geistesschärfe mit tiefer Frömmigkeit und einem Humor, der nicht zu erschüttern war. 1532 legte er sein Amt aus Gewissensgründen nieder; 1535 wurde er, zwei Wochen nach John Fisher, wegen angeblichen Hochverrats hingerichtet. Auf dem Schafott sagte er: „Ich sterbe als des Königs treuer Diener, aber zuerst als Diener Gottes.“

Man kam zu Thomas Morus, der wegen angeblichen Hochverrats im Gefängnis saß, und fragte ihn, ob er sich jetzt eines anderen besonnen habe. „Ja“, antwortete er, „ich habe mich jetzt eines anderen besonnen.“ - „Gut, so unterschreibt!“ - „Nein, nein, so war es nicht gemeint. Ich wollte mir nur ursprünglich den Bart abnehmen lassen, bevor ich geköpft werde. Ich habe mich nun aber anders besonnen und lasse ihn doch stehen.“

 

„Viele Menschen erkaufen sich die Hölle mit so großer und schwerer Arbeit, dass sie mit der Hälfte davon den Himmel hätten erkaufen können.“ (Thomas Morus)

 

 

Tagesgebet

 

Heiliger Gott,

Du hast die Glaubenstreue

des Bischofs John Fisher und des Kanzlers Thomas Morus

im Martyrium erprobt und zur Vollendung geführt. Höre auf

ihre Fürsprache und hilf uns, den Glauben, den wir

mit Worten bekennen, in den Prüfungen

des Lebens zu bezeugen.

Darum bitten wir durch

Jesus Christus.

Amen.

 

https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2019-06-22&file=proprium%2FJuni22_2.htm

 

zurück

 

Hl. Vitus (Veit)

 

Gedenktag: 15. Juni

 

Über sein Leben ist wenig Sicheres bekannt. Er stammte aus Sizilien und erlitt das Martyrium in der diokletianischen Verfolgung (um 304). Der Legende zufolge wurde er in einen Kessel mit siedendem Öl geworfen.

Seine Verehrung ist seit Ende des 5. Jahrhunderts bezeugt. Die Reliquien wurden 836 nach dem Kloster Korvey an der Weser übertragen. Von dort verbreitete sich sein Kult im ganzen deutschen Sprachgebiet. Im 14. Jahrhundert kam ein Teil seiner Reliquien nach Prag, wo im 10. Jahrhundert zu seiner Ehre der Veitsdom erbaut worden war.

 

 

Tagesgebet

 

Barmherziger Gott,

mit Deiner Kraft hat der heilige Vitus

in jugendlichem Alter die Qualen des Martyriums bestanden.

Wir ehren sein Andenken und empfehlen Dalle,

deren Glaube bedroht ist. Stärke sie 

in der Hoffnung und festige sie

in der Liebe. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2019-06-15&file=proprium%2FJuni15.htm

 

zurück

 

 

Hl. Barnabas, Apostel

Bild: Apostel Barnabas heilt Kranke

 

Gedenktag: 11. Juni

 

Barnabas, „ein trefflicher Mann, erfüllt vom Heiligen Geist und Glauben“ (Apg 11,23), wird in der Apostelgeschichte (14,4) als Apostel bezeichnet, obwohl er nicht zum Kreis der Zwölf gehörte. Er war Diasporajude aus Zypern, gehörte zum Stamm Levi und hieß ursprünglich Josef. Wann und wie er Christ wurde, wissen wir nicht. In Apg 4,36-37 wird seine Hochherzigkeit gerühmt. Er war es, der den neubekehrten Saulus bei den verängstigten und misstrauischen Jüngern in Jerusalem einführte (Apg 9,26-27), ihn später (um 42) aus Tarsus nach Antiochia holte und als Mitarbeiter gewann. Zusammen gingen sie auf die erste Missionsreise nach Zypern und dem südlichen Kleinasien; zusammen traten sie auf dem sog. Apostelkonzil in Jerusalem dafür ein, dass man den Heiden, die Christen werden wollen, nicht das jüdische Gesetz auferlegen solle. Später kam es zwischen den beiden zu einer Auseinandersetzung, weil Paulus den Markus, einen Verwandten des Barnabas, nicht auf die zweite Missionsreise mitnehmen wollte. Barnabas fuhr dann mit Markus allein nach Zypern (Apg 15,39). Nach einer späteren Überlieferung soll er in Salamis gesteinigt worden sein.

 

 

Tagesgebet

 

Gott,

Du hast den heiligen Barnabas,

einen Mann voll des Glaubens und des Heiligen Geistes,

als Boten des Evangeliums zu den Heiden gesandt.

Berufe auch heute Männer und Frauen, die in Wort

und Tat die Botschaft Jesu Christi verkünden,

der in der Einheit des Heiligen Geistes

mit Dir lebt und herrscht

in alle Ewigkeit.

Amen.

 

https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2019-06-11

 

zurück

 

 

Hl. Bonifatius, Bischof, Glaubensbote

Gedenktag: 05. Juni

 

Bonifatius, ursprünglich Winfrid, um 673 im Königreich Wessex in England geboren, wurde in den Klöstern Exeter und Nursling erzogen. Mit dreißig Jahren wurde er zum Priester geweiht, mit vierzig reiste er zum ersten Mal als Missionar nach Germanien. Dreimal machte er die Reise nach Rom.

Von Papst Gregor II. erhielt er 719 den Missionsauftrag und den Namen Bonifatius. 722 die Bischofsweihe. Von Gregor III. wurde er 732 zum Erzbischof ernannt. Er organisierte die Kirche in Bayern, Hessen und Thüringen durch Gründung von Bistümern und versuchte, die fränkische Kirche durch Synoden zu reformieren. Wo er missionierte, errichtete er auch Klöster als Mittelpunkte der Missionsarbeit, Orte des Gebets und Pflanzstätten der Kultur.

Seine Lieblingsgründung war das Kloster Fulda (744), wo er auch begraben ist und wo sich seit 1869 die deutschen Bischöfe zu ihren jährlichen Konferenzen versammeln.

Am 5. Juni 754 wurde Bonifatius mit 52 Begleitern bei Dokkum von den Friesen erschlagen. Er wird der Apostel Deutschlands und auch der Apostel der abendländischen Kultur genannt.

 

In goldenen Buchstaben

Schon oft hat Deine Nächstenliebe meine Traurigkeit gelindert, sei es durch Vermittlung von Büchern oder durch Unterstützung mit Kleidern. So bitte ich auch jetzt noch zu mehren, was Du begonnen hast, d. h., mir in Goldbuchstaben die Briefe meines Herrn, des heiligen Apostels abzuschreiben, zur Achtung und Ehrfurcht vor der Heiligen Schrift in den Augen der Fleischesmenschen bei der Predigt, und weil ich die Worte gerade dessen, der mich auf diese Fahrt ausgesandt hat, allezeit vor Augen haben möchte. Das für die erbetene Abschrift erforderliche (Gold) schicke ich durch den Priester Eoba. (Bonifatius, Brief an die Äbtissin Eadburg)

 

 

Tagesgebet

 

Herr, unser Gott,

erhöre die Bitten Deiner Gemeinde,

die heute das Fest des heiligen Bonifatius feiert.

Auf seine Fürsprache schenke uns Deine Hilfe, damit wir

den Glauben treu bewahren, den er unseren Vätern

gepredigt und mit seinem Blut besiegelt hat.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Amen.

 

https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2019-06-05&file=proprium%2FJuni05.htm

 

zurück

 

 

Hl. Karl Lwanga und Gefährten

Gedenktag: 03. Juni

 

Karl wurde 1865 in Bulimu (Uganda) geboren, 1885 getauft. In der Christenverfolgung des Königs Mwanga wurden er und zwölf Freunde, Pagen am Königshof, lebendig verbrannt, weil sie sich den perversen Wünschen des Königs widersetzten.

Karl wurde 1934 zum Patron der Katholischen Aktion der Jugend Afrikas erklärt.

1964 wurde er zusammen mit seinen zwölf Freunden und weiteren afrikanischen Märtyrern heilig gesprochen.

 

 

Tagesgebet

 

Gott,

Du lässt das Blut

der Märtyrer zum Samen werden

für neue Christen. Erhöre unser Gebet

für die Kirche in Afrika. Lass den Acker,

der vom Blut des heiligen Karl Lwanga und

seiner Freunde getränkt ist, reiche Ernte tragen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Amen.

 

https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2019-06-03&file=proprium%2FJuni03.htm

 

zurück

 

 

Hl. Marcellinus, Priester und

Hl. Petrus, Exorzist

 

Gedenktag: 02. Juni

 

Beide haben in der diokletianischen Verfolgung das Martyrium erlitten (um 303). Papst Damasus (+384) hat ihnen eine Grabinschrift gewidmet.

Nach der späteren Legende soll Marcellinus (zu unterscheiden vom hl. Papst Marcellinus) Priester, Petrus Exorzist gewesen sein. Die Verehrung der beiden ist früh bezeugt. Eine Basilika an der Via Merulana, zwischen S. Maria Maggiore und dem Lateran, trägt den Namen der beiden Märtyrer.

 

Tagesgebet

 

Gott,

Du gibst Deiner Kirche

Kraft und Halt durch das mutige

Glaubensbekenntnis der Heiligen. Hilf uns

auf die Fürsprache der Märtyrer Marcellinus und Petrus,

dass auch wir aus dem Glauben leben

und Dich standhaft bekennen.

Darum bitten wir durch

Jesus Christus.

Amen.

 

https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2019-06-02&file=proprium%2FJuni02.htm

 

zurück

 

 

Hl. Justin

Gedenktag: 01. Juni

 

Justin stammte aus einer griechisch-heidnischen Familie; er wurde um 100 in Nablus, dem biblischen Sichem, in Samarien geboren. Bei allen Philosophen suchte er die Wahrheit, wurde aber von allen enttäuscht. Schließlich fand er in der christlichen Lehre „die allein zuverlässige und wahre Philosophie“.

Nach seiner Bekehrung arbeitete er unermüdlich als Lehrer des christlichen Glaubens, aber auch als Vermittler zwischen der griechischen Philosophie und dem Christentum.

Von Justin haben wir einen Bericht über den Verlauf des sonntäglichen Gottesdienstes, wie er in Rom ums Jahr 165 gefeiert wurde. Unter Mark Aurel erlitt er um 165 in Rom das Martyrium.

 

>Aus dem Gerichtsverhör des Märtyrers Justin<

'Jesus der Kyrios'

 

Justin:

„Ich folge der Lehre der Christen mit fester Überzeugung.“

Der Stadtpräfekt:

„Was ist denn das für eine Überzeugung?“

Justin:

„Wir verehren den Gott der Christen und beten ihn an. Wir sind überzeugt, dass da ein einziger Gott ist, der am Uranfang die sichtbare und die unsichtbare Welt geschaffen und gestaltet hat. Wir glauben an Jesus als den Kyrios (den Herrn); wir glauben, dass er von den Propheten im Voraus verkündet wurde als der kommende Bringer der Heilsbotschaft und als Lehrer der selig machenden Wahrheit.“ 

 

Tagesgebet

 

Gott,

Du hast den heiligen Märtyrer Justin

in der Torheit des Kreuzes die erhabene Weisheit

Jesu Christi erkennen lassen. Hilf uns auf seine Fürsprache,

dass wir nicht falschen Lehren folgen, sondern im

wahren Glauben feststehen. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2019-06-01&file=proprium%2FJuni01.htm

 

zurück

 

 

Hl. Johannes I., Papst

Gedenktag: 18. Mai

 

Johannes war 523-526 Bischof von Rom. Italien wurde damals vom arianischen Ostgotenkönig Theoderich beherrscht, der die Katholiken im Allgemeinen nicht schlecht behandelte. Als aber im oströmischen Reich Kaiser Justin I. streng gegen die Arianer vorging, versuchte Theoderich ihnen zu helfen und sandte zu diesem Zweck eine Abordnung an den Kaiser.

Papst Johannes musste gegen seinen Willen die Abordnung anführen. In Konstantinopel erreichte er nicht viel. Bei seiner Rückkehr wurde er von dem misstrauischen Theoderich in Ravenna festgehalten und starb dort nach wenigen Tagen. Sein Leib wurde 530 nach Rom überführt.

 

Tagesgebet

 

Gott,

Du selbst bist der Lohn

Deiner getreuen Knechte; wir ehren

die Verdienste des Bekennerpapstes Johannes,

den Du am heutigen Tag zu Dir heimgerufen hast.

Auf seine Fürsprache gib auch uns einen festen Glauben

und Geduld in aller Bedrängnis. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

zurück

 

 

Hl. Johannes Nepomuk, Priester

 Gedenktag: 16. Mai

 

Er stammte aus Nepomuk (ältere Namensform: Pomuk) in Böhmen, studierte in Prag, war seit 1370 Kleriker von Prag und später Generalvikar. Dass er Beichtvater der Königin war und als Opfer des Beichtgeheimnisses starb, ergibt sich aus den zeitgenössischen Dokumenten nicht. Sein grausamer Tod gehört vielmehr in die Geschichte der Streitigkeiten zwischen König Wenzel und dem Erzbischof von Prag.

Dass sich der Generalvikar mit einem Rat oder einer Bitte an die Königin gewandt hat, kann man vermuten. Sicher ist, dass er einen Günstling des Königs exkommuniziert hat. Er wurde gefoltert und, sterbend oder schon tot, am 20. März 1393 in die Moldau geworfen: Später wurde er im Veitsdom in Prag beigesetzt. Er wurde 1729 heilig gesprochen.

 

Tagesgebet

 

Allmächtiger, ewiger Gott,

Du hast dem heiligen Johannes Nepomuk geholfen,

bis zur Hingabe seines Lebens die Rechte der Kirche

zu verteidigen. Auf seine Fürbitte hin gib uns den Mut,

für Gerechtigkeit und Wahrheit einzutreten.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Amen.

 

zurück

 

 

Hl. Nereus und Hl. Achilleus

 

Gedenktag: 12. Mai

 

Über das Leben der beiden Märtyrer wissen wir wenig. Wahrscheinlich haben sie in der diokletianischen Verfolgung um 304 das Martyrium erlitten. Nach einer Grabinschrift, die von Papst Damasus stammt, waren sie Soldaten, die sich zum Christentum bekehrten. Papst Gregor d. Gr. hielt an ihrem Grab in Rom 592 eine Predigt (28. Homilie).

 

Tagesgebet

 

Allmächtiger Gott,

Deine heiligen Märtyrer

Nereus und Achilleus haben Dich

bis in den Tod mutig bekannt. Auf ihre

Fürsprache hin stärke unseren Glauben und

unsere Treue, damit auch wir ausharren bis ans Ende.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Amen.

 

zurück

 

 

Hl. Pankratius

 

Gedenktag: 12. Mai

 

Die Nachrichten über den hl. Pankratius stammen aus später Zeit und sind unsicher. Im Alter von vierzehn Jahren soll er in der diokletianischen Verfolgung wegen seines Glaubens enthauptet worden sein. Über seinem Grab an der Via Aurelia in Rom baute Papst Symmachus um 500 eine Kirche.

 

Tagesgebet

 

Herr, unser Gott,

höre auf die Fürsprache

des heiligen Märtyrers Pankratius,

dessen Gedenktag wir in Freude feiern.

Schenke Deiner Kirche Zuversicht und Gelassenheit,

damit sie sich in der Bedrängnis nicht fürchte, sondern ausharre im Vertrauen auf Christus Jesus, unseren Herrn und Gott,

der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt

und herrscht in alle Ewigkeit.

Amen.

 

zurück

 

Hl. Florian und

Hl. Märtyrer von Lorch

  Gedenktag: 04. Mai

 

Florian stammte aus Norikum (im Gebiet des heutigen Österreich). Als Kanzleivorstand des römischen Statthalters setzte er sich in Lorch an der Enns für die verfolgten Christen ein. Darauf wurde er selbst verhaftet und mit einem Stein um den Hals in der Enns ertränkt (4. Mai 304). Über seinem Grab erhob sich später das Chorherrenstift St. Florian bei Linz. Die Verehrung des hl. Florian war in Österreich, Süddeutschland und Polen verbreitet. Man rief ihn gegen Wasser- und Feuersgefahr an.

 

Tagesgebet

 

Großer und starker Gott,

du hast dem heiligen Florian

und seinen Gefährten die Gnade geschenkt,

den Glauben an Christus durch ihr Sterben zu bezeugen.

Gewähre uns auf ihre Fürsprache Schutz und Hilfe und

gib auch uns den Mut, den Glauben unerschrocken

zu bekennen. Darum bitten wir

durch Jesus Christus.

Amen.

 

zurück

 

 

Hl. Philippus und Hl. Jakobus

Apostel

Gedenktag: 3. Mai

 

Philippus

wie Petrus und Jakobus in Betsaida geboren, gehörte zum Kreis um Johannes den Täufer und wurde einer der ersten Jünger Jesu. In den Apostelverzeichnissen steht er immer an fünfter Stelle. Er soll in Hierapolis (Kleinasien) gestorben sein.

 

 

Jakobus

der Sohn des Alphäus (Mk 3,18), war ebenfalls einer der Zwölf.  Jakobus, „der Bruder des Herrn“, d. h. ein Verwandter Jesu, hat in der Kirche von Jerusalem eine führende Rolle gespielt und beim sog. Apostelkonzil in Jerusalem ein wichtiges Wort zur Frage der Aufnahme der Heiden gesprochen (Apg 15,13-21). Nach der Überlieferung starb er im Jahr 62 als Märtyrer.

 

Tagesgebet

 

Gütiger Gott,

wir feiern heute das Fest

Deiner Apostel Philippus und Jakobus,

die für Christus ihr Blut vergossen haben.

Schenke auch uns Gemeinschaft mit Deinem Sohn

in Seinem Leiden und Seiner Auferstehung, damit wir

in ewiger Freude Dein Angesicht schauen dürfen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Amen.   

 

zurück